Bausparen

- Wie viel Geld habe ich als Eigenkapital zur Verfügung?
- Welche Anforderungen stelle ich an mein späteres Eigenheim?
- Welche Variante der Baufinanzierung ist für mich am besten geeignet?
- Welche Nebenkosten kommen zusätzlich auf mich zu?
Bausparen ist einfacher, als Sie denken
Beim Bausparen zahlen alle beteiligten Sparer in einen großen Sparpool, aus welchem im Endeffekt später die Bauspardarlehen ausgezahlt werden. Dadurch, dass die kompletten Zins- und Tilgungszahlungen immer wieder direkt in den Pool fließen, wird abgesichert, dass ständig genügend Kapital vorhanden ist.
Das System funktioniert, weil nicht ständig alle Bausparer zur gleichen Zeit bauen. Außerdem kommen jedes Jahr neue Bausparer hinzu und diejenigen, die bereits gebaut haben, zahlen ihre Zins- und Tilgungszahlung und füllen so den Pool kontinuierlich wieder auf. Bausparen ist also eine sichere Sache.
Kriterien für das Bausparen
Um ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu können, müssen einige bestimmte Kriterien erfüllt sein. Nachdem Sie die ersten sechs Jahre der Regellaufzeit von sieben Jahren in den Bausparpool eingezahlt haben, bleibt der Topf ein Jahr lang unangetastet. Dies ist Voraussetzung für staatliche Förderungen, zum Beispiel in Form von Wohnungsbauprämien oder Arbeitnehmersparzulagen. Die sogenannte Mindestansparsumme ist das zweite Kriterium. Diese Mindestansparsumme, die bei Vertragsabschluss festgelegt wird und in den meisten Fällen 40% der Vertragssumme beträgt, muss erreicht werden, um Anspruch auf die staatlichen Förderungen zu bekommen. Um alle Bausparer gleich behandeln zu können, ist für die Mindestansparsumme eine Wartezeit Zuteilungszeit von normalerweise 18 Monaten gegeben.
Die Erreichung der notwendigen Bewertungszahl, als letztes Kriterium, richtet sich nach der Höhe des angesparten Bausparguthabens sowie nach der bereits zurückgelegten Laufzeit. Sind all diese Kriterien erfüllt, erfolgt die Zuteilung und somit der Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Bauspardarlehen in Anspruch nehmen können.
Bausparvarianten
Im Prinzip wird nur zwischen zwei Varianten der Finanzierung unterschieden: das sogenannte Annuitätendarlehen und das Festdarlehen (mit Tilgungsaussetzung). Abgesehen von diesen zwei grundsätzlichen Varianten existieren nur noch Kombinationen aus beiden.
Entscheidend für die Wahl der für Sie sinnvolleren Variante sind die Nutzungsarten Ihres späteren Eigenheims. Wollen Sie selbst später dort wohnen, oder wollen Sie die Wohnung vermieten? Aus dieser Entscheidung ergibt sich unter anderem auch die Art der staatlichen Förderungen, sowie Ihre Einkommens- und Steuersituation.
Kombination eines Bausparvertrages mit anderen Sparformen
Es besteht die Möglichkeit, eine bereits vorhandene Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag in die Finanzierung mit einzubinden, was zu Ihrem Vorteil beispielsweise zusätzliche Tilgungsbeiträge einspart oder die gesamte Finanzierungslaufzeit verkürzt.
Lassen Sie sich JETZT von unserem erfahrenen und kompetenten Team beraten. Denn nur der Fachmann kann aus den vielen Angeboten genau herausfiltern, welche Variante für Sie am sinnvollsten ist. Holen Sie das Bestmögliche aus Ihrem Bausparvertrag heraus.
